Irritierende Preispolitik

Veröffentlicht von Michael (admin) am Jan 17 2011
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Irritierende Preispolitik

Schwer zu verstehen warum die Erdgaspreise an den Zapfsäulen teurer werden, wenn gleichzeitig von den gleichen Versorgern gemeldet wird, dass das Erdgas für den Haushalt und die Industrie günstiger wird. Die Vorlieferanten (Erdgas Zürich, Erdgas Ostschweiz usw.) für viele Stadtwerke und Regionale Versorger senken ihre Erdgaspreis da zur Zeit Erdgas im "Überfluss" auf den Märkten vorhanden ist und damit günstig eingekauft werden kann. Dazu als Beispiel die Pressemeldung der Stadwerke Frauenfeld:

Werkbetriebe gewähren 8 Prozent Rabatt auf Erdgaspreisen

Dank einer momentanen Überliquidität an Erdgas auf den Handelsplätzen kann sich die Erdgas Ostschweiz AG (EGO) mit günstigem Erdgas eindecken. Diese Handelsgewinne werden an die Partner weitergegeben. Der Stadtrat hat beschlossen, die tieferen Einkaufspreise vollumfänglich an die Erdgaskunden weiterzugeben. Der Rabatt in der Höhe von 8 Prozent wird für drei Monate, von Januar bis März 2011, gewährt.

Gleichzeitig erhöhen aber die Tankstellen Frauenfeld West und Ost Ihre Preise.
Die Kopplung des Erdgaspreises für den Autofahrer an das Benzin führt zu diesen sehr irritierenden Preisentwicklungen. Wie lange wollen die Versorger dieses "Spiel" noch weiterführen, bevor sie sich endlich auf eine schweizweit Einheitliche Preispolitik unabhängig vom Benzin/Dieselpreis einigen?

Zuletzt geändert am: Jan 17 2011 um 10:21:57

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